Willkommen im Gemeindepastoral 2015

Seit 2015 sind unsere Parreiengemeinschaften zur Pfarrei Heilig-Geist zusammengeschlossen. Daher ändert sich unsere Internet-Domain zu pfarrei-nw-heilig-geist.de

Bitte aktualisieren Sie Ihre Lesezeichen bzw. Favoriten. Diese Seite erreichen Sie jetzt unter http://pfarrei-nw-heilig-geist.de/diedesfeld/kirche.php.

 

Unsere Kirche

Patrozinium

Das Partrozinium St. Remigius, das in der Pfalz, Rheinhesssen und im Bruhrain des öfteren auftritt, weist auf die karolingische Zeit hin. Der Heilige Remigius war seit 458 Bischof von Reims. Er wurde um 436 bei Laon geboren und entstammte einer gallo-römischen Familie. Dank seiner hohen Bildung wurde er zum Bischof von Reims gewählt. Seit der Thronbesteigung Clodwigs I. trat er mit diesem in Verbindung und forderte ihn zur Mitarbeit auf. Das große Ereignis unter seinem Episkopat ist die Taufe Chlodwigs I. an Weihnachten 498. Gleich darauf begann Remigius mit der Missionierung der Franken. Er starb 533 in Reims.

Baugeschichte

Von der mittelalterlichen Kirche hat sich noch der romanische Westturm erhalten, der im 12. Jahrhundert aus kleinteiligen Bruchsteinmauerwerk errichtet wurde. Nach der Vollendung der gotischen Kirche 1511 wurde der Turm erhöht. Der Turmhelm und das Kreuz konnten infolge der religiösen und politischen Wirren und der Bauernkriege erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts aufgesetzt werden.

Die gegenwärtige Kirche wurde 1752 begonnen. Die Kirche ist ein weiter Saalraum mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor. Am 4. Juli 1754 wurde die Kirche vom Speyerer Weihbischof Adam Buckel geweiht. An der nördlichen Außenwand des Chores ist noch der Weihestein mit der Inschrift zu sehen.

Altar und Ambo

Der neue Volksaltar besitz ein Antependium mit einer eleganten Rokokokartusche aus der Kirche St. Anna in Kuhardt, das 1972 nach Diedesfeld kam. Der Ambo aus Messing wurde 1971/72 von dem Ehepaar Nuding aus Clausen gefertigt. Er illustriert den Text aus Matthäus 7, 13-14: "Geht durch dieses enge Tor. Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn".

Hochaltar

Beim Betreten der Kirche durch den Haupteingang fällt sofort der Blick auf den mächtigen, bühnenartigen Hochaltar an der Ostwand des Chorraumes. In die kräftig vortretende Bühnenarchitektur ist der Altartisch mit dem Tabernakel eingestellt. Dieser Tabernakelaufbau mit den seitlichen Engeln gehört zum dem "Köstlichsten", was die Kunst des Rokoko in den Kirchen an der Weinstraße geschaffen hat. In der Mitte des dreiteiligen Hochaltars dominiert eine Nische mit einem kleinen Kreuz über einem Felsen, um den sich eine Schlange windet. Das Hochaltarbild mit Christus am Kreuz und Maria und Johannes wurde von dem Maler Daniel Seitz 1754 geschaffen. Die beiden Figuren, der heilige Remigius als Bischof und der heilige Johannes Nepomuk sind Schöpfungen des Neustadter Bildhauers Conrad Schmiegd.

Kanzel

Die elegante Rokokokanzel stellt neben dem Hochaltar ein außerordentlich geschmackvolles Werk der vom kurpfälzischen Hof in Mannheim um 1760 geprägten Kunst dar. Diese Kanzel ist ein dekoratives Meisterstück des Rokoko. Ihr reicheres Vorbild war die 1943 zerstörte Kanzel der Jesuitenkirche in Mannheim.

Orgel

Die Orgel besteht aus einem dreiteiligen barockem Orgelprospekt. Die Orgel besteht aus 29 Registern und wurde 1960 von der Firma Albert Reiser angefertigt, ebenso das Rückpositiv an der Emporenbrüstung.

Rundgang durch die Kirche

Hier laden wir Sie zu einem Rundgang durch unsere Kirche ein. Rundgang...

Quelle: Kirchenführer der Kath. Pfarrkirche St. Remigus Neustadt-Diedesfeld

Anfahrt

Kath. Pfarrkirche St. Remigius
Remigiusstraße 10
67434 Neustadt

Panoramablick

Hier finden Sie einen Panoramablick in unsere Kirche, der uns dankenswerterweise durch www.panoramahuck.de zur Verfügung gestellt wird.